Ramon Tulfo stellt sich wegen Cyberverleumdungsfällen der Polizei

Der Radiosender und Kolumnist Ramon Tulfo stellt sich am Freitag, den 13. März 2020, der Polizei, nachdem zwei Gerichte in Manila Haftbefehle gegen ihn wegen Cyberverleumdungsfällen erlassen haben. (Foto von MPD)

MANILA, Philippinen – Der Radiosender und Kolumnist Ramon Tulfo stellte sich am Freitag freiwillig der Polizei, nachdem zwei Gerichte in Manila Haftbefehle gegen ihn wegen Cyberverleumdungsfällen erlassen hatten.

Ein Polizeibericht zeigte, dass sich der 73-jährige Sender gegen 12 Uhr mittags im Büro des Reaktionsteams des Sonderbürgermeisters des Polizeibezirks von Manila stellte.



Er wurde von seinem Anwalt unterstützt, als er sich der Polizei ergab.

Nach Angaben der Polizei wurde einer der Haftbefehle gegen Tulfo von Rainelda Estacio-Montesa, Vorsitzende Richterin der Abteilung 46 des Regionalprozessgerichts Manila, wegen des Verbrechens der Verleumdung gemäß Artikel 353 des revidierten Strafgesetzbuches in Bezug auf Abschnitt 4 ausgestellt ( C) des Republic Act No. 10175 oder des Cybercrime Prevention Act von 2012.

Ein weiterer Haftbefehl für dasselbe Verbrechen wurde von Danilo Leyva, amtierender Vorsitzender Richter der Abteilung 10 des Regional Trial Court in Manila, ausgestellt.

Beide Haftbefehle seien am Freitag ausgestellt worden, sagte SMaRT-Chef Maj. Rosalino Jhun Ibay Jr. in einem Telefoninterview gegenüber INQUIRER.net.

Nach seiner Übergabe stellte Tulfo eine Kaution für die Anklage und wurde später laut Ibay aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Polizei hat noch keine Angaben dazu gemacht, aus welchem ​​​​Problem die Verleumdungsfälle zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stammen.