UNICEF-Foto des Jahres beleuchtet Kinder, die in Tondo nach Plastikmüll fischen

Ein 13-jähriges Mädchen aus Tondo ist Thema der diesjährigen UNICEF-Foto des Jahres mit dem Titel Müll, die Kinder und der Tod.

Die Agentur der Vereinten Nationen sagte in einer Erklärung, dass das Gewinnerbild die größten Tragödien zeigt, mit denen Kinder heute konfrontiert sind: Armut, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit.



Liebe ist der Verzicht auf Logik

Der Fotograf Hartmut Schwarzbach aus Deutschland hat die Kinder von Tondo fotografiert, die im verschmutzten Hafen nach Müll fischen, um von P50 pro Tag zu leben. Seine Fotoserie zeigt Kinder, die inmitten von Müll schwimmen und ihn in die Slums schleppen, damit er verkauft werden kann.



Hartmut Schwarzbach, UNICEF-Foto des Jahres, Tondo

Bild: Hartmut Schwarzbach/Argus Photo Agency

Wenie Mahiya, 13, als das Foto aufgenommen wurde, steht an der Spitze des Gewinnerfotos. Sie ist jetzt 15, so Schwarzbach über die DW.



Schwarzbach ist freiberuflicher Fotojournalist, der jahrzehntelang die Lebensumstände von Kindern in Asien und Afrika festhält.

[D]ie UNICEF-Foto des Jahres 2019 zeigt die vielen Bereiche, in denen schöne Träume noch wahr werden müssen, sagte Peter-Matthias Gaede, stellvertretender Vorsitzender von UNICEF Deutschland. Es ist ein Appell, globale Probleme nicht abzutun.

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Unsere Botschaft ist klar: Kinder sind die wertvollste Ressource, die wir haben. Wir alle sind für ihr Leben und ihre Zukunft verantwortlich, sagte UNICEF-Patronin Elke Büdenbender.



Der Fotowettbewerb läuft seit dem Jahr 2000. Das Gewinnerbild und die Fotoserie zeigen am besten die Persönlichkeit und die Lebensumstände von Kindern auf der ganzen Welt, so die Website von UNICEF. / aus

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